HALLO

MEIN NAME IST EVELYNE. DA ICH GROSSES INTRESSE AN SCHLANGEN HABE, HAB ICH MIR GEDACHT ICH KöNNTE ETWAS üBER DIESE TIERE SCHREIBEN UND DAZU NOCH MEHR ERFAHREN. ICH HäTTE SEHR GERNE EINE SCHLANGE, DOCH ES IST LEIDER NICHT MöGLICH, DA WIR SONST NOCH ZIEMLICH VIELE TIERE BESITZEN. WER EINE SCHLANGE BESITZT, MUSS SIE ARTGERECHT VERSORGEN. DIE TEMPERATUR SOLLTE ETWA BEI 28° LIEGEN JEDOCH IN DER NACHT CA. 5° ABSINKEN. WENN MAN MEHRERE SCHLANGEN BESITZT, WäRE ES AM BESTEN, WENN MAN RATTEN ZüCHTEN WüRDE... ICH HOFFE, ICH KANN EUCH MIT DEN FOLGENDEN INFORMATIONEN UND BILDERN DAS THEMA SCHLANGE EIN BISSCHEN NäHER BRINGEN!!!

 

EINE BOA DIE SICH GERADE HäUTET

EINE BOA DIE GERADE EINE RATTE VERSCHLIENGT

DIE HäUTUNG

 

Wenn Schlangen wachsen, wächst ihre Haut nur in geringem Masse mit. Somit platzen sie irgendwann aus allen Nähten und es kommt zur Häutung. Damit dieser Vorgang nicht so schmerzhaft wird, als wenn man uns die Haut abzieht, löst die Schlange die oberste Hautschicht vorher ab. Dies geschieht durch eine Flüssigkeit, die zwischen die Hautschichten "gepumpt" wird. Dieser Vorgang dauert einige Tage, während denen die Schlange ein wenig trüb aussieht. Die Augen werden milchig und die Schlange kann kaum etwas sehen. Viele Schlangen fressen in dieser Zeit nichts. Nach einiger Zeit werden die Augen wieder klar und die Schlange beginnt mit der eigentlichen Häutung. Sie fängt an, den Kopf an allen herumliegenden Dingen zu reiben, bis sich die Haut an den Lippen lösst. Dann versucht sie, die Haut wie einen Nylon-Strumpf herunterzuschieben, um dann am Schluss das "Natternhemd", wie man die abgestreifte Haut nennt, mit dem Inneren nach aussen, hinter sich zu lassen.

 

 

EINE ALBINO BOA CONSTRICTOR

EIN WURF DER BRASILIENISCHEN ROTSCHWANZBOA

 

 

Die Fütterung von Boa constrictor:

Futtertiere: Boas sind im allgemeinen nicht sehr wählerisch. Hasen, Meerschweinchen, Ratten, Tauben, Junge Hühner, auch Enten- und Gänsekücken, Mäuse, Degus, Hamster, Vielzitzenmäuse, Wüstenrennmäuse und vieles mehr, passen in das Futterschema einer Boa constrictor. Aber Achtung: Nachbars der Hund der Nachbarn, oder die süße Mieze, passen auch hervorragend in dieses Schema, und man sollte deshalb Haustiere nie in den Terrarienraum lassen. Überhaupt, ist auf das Verfüttern von kranken Futtertieren zu verzichten, abgesehen von verletzten Tieren. Die beste Nahrung für eine Schlangen, sind gesunde, artgerecht aufgezogene Futtertiere. Für die Zucht von Ratten empfiehlt sich genormtes Laborfutter (z.B. Altromin). Diese Laborfutter enthalten auch Spurenelemente, Mineralstoffe, und alle Nährstoffe in einem ausgewogenen Verhältnis. Zusätzlich kannman Ratten auch so noch allerlei Körnerfutter, Müslis, Cornflakes, Katzentrockenfutter und täglich auch Grünfutter in Form von Gemüsen und Obst, auch Salat, Löwenzahn, und vieles mehr.

 

Futterzusätze: Alle 6-8 Wochen kann man den toten Futtertieren ein Vitamin-Spurenelement-Mineralstoffpräparat wie z.B. Nekton-Rep, injizieren. Aber auch dafür gilt: Allzuviel ist ungesund. Ein Zuviel an Vitamin-A kann beispielsweise die Schlange dazu bringen, sich in kurzen Abständen immer wieder zu häuten. Zuviel Vitamin-D kann zu einer Verhärtung der weichen Knorpelmasse zwischen den Gelenken führen.

 

Futtermenge: Leider ist die Futterverwertung bei Boas etwas unterschiedlich, so daß man keine genauen Angaben über die Futtermengen machen kann. Folgende Angaben sind also nur Richtlinien. Erwachsene Weibchen werden so alle 2-3 Wochen, adulte Männchen alle 3-4 Wochen gefüttert. Boas vom ersten bis zum dritten Lebensjahr, reicht man so etwa die 3-4 fache Körpermasse an Futtertieren pro Jahr. Vom dritten Lebensjahr an, reduziert man die Menge auf 1,5-2 fache Körpermasse. Für die Weibchen gilt die obere, für die Männchen die untere Grenze der Angaben. Es ist grundsätzlich besser, 2 kleinere, als 1 größeres Futtertier zu reichen. Auch eine regelmäßige Futterfrequenz scheint den Tieren gut zu tun. Auch ist es von Vorteil, vor einer erneuten Fütterung immer die Kotabgabe abzuwarten.

 

Trinkwasser: Trinkwasser muss allen Schlangen, egal wie Alt, täglich frisch, und wohltemperiert aus sauberen, leicht zu reinigenden Gefäßen angeboten werden!

 

 


Die Schlangen werden von den einen Leuten gehasst und andere finden sie wunderschöne Tiere. Warum haben sogar die einen Menschen Angst vor Schlangen? Ist es wegen dem Gift in ihren Zähnen?

Warum aber gibt es diese Gifte bei den Schlangen?

Durch ihren extremitäten- und anhangslosen Körper haben Schlangen nur eine begrenzte Anzahl von Möglichkeiten, Beutetiere zu fangen und zu töten. Größere Schlangen wie Pythons oder Boas, zu denen auch die bekannte Anakonda gehört, nutzen ihren gesamten Körper als Waffe und würgen beziehungsweise zerquetschen ihre Opfer, indem sie sie umschlingen und mit ihrer ausgeprägten Muskulatur zusammenpressen. Wenn kleinere Schlangen Beute machen wollen, müssen sie dies mit ihren Kiefern bewerkstelligen. Kleine Beute wie Frösche, kleinere Fische oder Mäuse können mit den Kiefern gefangen und sofort verschlungen werden. Bei größerer Beute erfordert dies jedoch ein mehrmaliges Zubeißen mit der Gefahr, dass die Beutetiere derweil wieder entkommen.

Durch die Injektion von schnell tötenden Giften können sie dies verhindern. Sollte die Beute nun entkommen, wird sie innerhalb kurzer Zeit verenden oder gelähmt sein und die Schlange kann sich auf die Suche nach dem Tier machen. Um die Beute auffinden zu können, besitzen Schlangen ein paariges Organ als Wärmesensor auf dem Kopf sowie einen ausgeprägten Geruchssinn, der durch das Jacobson'sche Organ, einer Riechgrube im Gaumendach, zu der Duftmoleküle transportiert werden, noch verstärkt wird. deshalb das Züngeln. Mit Hilfe dieser Sinnesaustattung kann die Schlange ihre Beute über eine Duft- und Wärmespur sicher verfolgen.

Die Giftausstattung der Schlangen ist sehr unterschiedlich. Schlangengifte setzen sich zusammen aus einer ganzen Reihe von verschiedenen Proteinen und Enzymen, die eine unterschiedliche Wirkung des Giftes entfalten. So sind die Gifte der Kobras lähmender Natur indem sie die Synapsen des Opfers blockieren. Die der Klapperschlangen wirken zerstörend auf die Gefäßwände und induzieren starke innere Blutungen.

Aus dem Gift der Schlangen werden viele Medikamente für Menschen hergestellt, so z.B. Medikamente gegen Epilepsie, Migräne, Asthma und Gelenkentzündungen. Einige der stärksten Schmerzmittel und Blutgerinnungsmittel beinhalten Bestandteile des Schlangengiftes.

 

 

wenn du auch ein Schlangenfan bist kannst du dich in meinem Gästebuch (im Aufbau)eintrage.100 prozentige Antwort !!!